Wieder Großkampftag in Augustusburg
Am Ende wussten die "Zschopautaler" nicht so recht, ob sie jubeln oder traurig sein sollten, denn die Hennersdorfer Volleyballer absolvierten wieder, wie schon zum ersten Heimturnier zwei unheimlich enge und intensive Partien und haben am Ende vielleicht das "falsche" Match gewonnen. Zwar gab es gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Lichtenstein einen 3:2 Heimsieg, doch gegen die mitabstiegsbedrohten Glauchauer eine 1:3 Niederlage.
Hennersdorfer SV - SSV Lichtenstein   3:2 (25:17,25:23,19:25,18:25,17:15)
Was für ein hochdramatisches und enges Match wurde da geboten. Unser Regionalvertreter begann wie die Feuerwehr und schüttelte den Konkurrenten nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (10:9), Mitte des Satzes ab und gewann schon fast ein bisschen sensationell noch mit 25:17. Der zweite Durchgang verlief dann doch reichlich ausgeglichener und die favorisierten Gäste fanden immer besser ins Spiel, führten auch zwischenzeitlich schon 13:10, doch die HSV Akteure kämpften sich zurück in den Satz und hatten den Gegner bei der eigenen 19:18 Führung gestellt. Als Hennersdorf sogar auf  24:22 stellte, schien das 2:0 möglich und der zweite Satzball brachte dann auch das 25:23 für den Gastgeber.
Alle dachten nun der Favorit bringt sich so langsam in Schwung, doch weit gefehlt, jetzt herrschte erst recht HSV Time auf dem Feld. Erst beim 8:2 kam die Hennersdorfer Angriffsmaschinerie zum stehen. Lichtensteins Choach wechselte sein Spielsystem und stellte um und das tat den Hennersdorfern gar nicht gut. Denn nicht nur der dritte (19:25), auch gleich noch der vierte Durchgang (18:25) ging den Hennersdorfern durch die Lappen und man erinnerte sich auf Hennersdoerfer Seite ganz deutlich ans Heimspiel gegen Limbach vor gut sechs Wochen, als es nach einer 2:0 Satzführung am Ende auch noch ein 2:3 stand. Und genau so verlief der fällige Tie Break.  13:10 hieß es für die nun obenauf schwimmenden Gäste und die probten schon mal die Siegesgesänge, doch es wurde noch einmal ganz hektisch, denn der HSV kämpfte mit dem Mute der Verzweifelung,ein immer unsicherer werdender Schiedsrichter aus Glauchau tat das Übrige dazu und so stand es plötzlich 15:15 im Tie Break und tatsächlich setzten zwei Blockpunkte der Hennerddorfer einen knallenden Schlussakkord. HSV Choach Udo Haußmann schätzte danach ein, "klar waren wir ein glücklicher Gewinner am Ende aber während unsere Gäste in der Schlussphase mit dem Schiri haderten, hatten wir im Verlauf der letzten beiden Durchgänge auch Grund zur Kritik und so gleicht sich alles wieder aus. Für mich war wichtiger, dass der erst 17-Jährige aber dafür 2 Meter große Paul Gerber ein tolles Debüt im HSV Dress gegeben hat. "

Hennersdorfer SV - SV Glauchau/Niederlungwitz   1:3 (21:25,25:21,11:25,22:25)
Nun hatte der HSV die tolle Gelegenheit sich frühzeitig aus der Abstiegszone zu verabschieden, doch die Mannschaft schaffte dies nicht. Sicher fehlte am Ende auch ein wenig die Kraft und das sei auch bei allem Lob gesagt, nicht alle Akteure spielten am Level konstatierte der Trainer am Ende.Zuviele Fehler beim eigenen Aufschlag und zu viele Fehler bei der Annahme der gegnerischen Aufschläge ließen das Pendel zugunsten der Gäste ausschlagen. Es war auf jeden Fall auch wieder ein äußerst intensives Match auf hohem Niveau und was die Gäste da so alles "rauskratzten", nötigt Respekt, anerkannte Haußmann die Leistung des Gegners. Zwar haben wir auch einige lange Ballwechsel zu unseren Gunsten abschließen können, doch oftmals waren die Glauchauer, die mit dem Glück des Tüchtigen im Bunde standen und dann stehst du eben mit leeren Händen da. Vielleicht hilft uns ja der Satzgewinn am Ende in der Tabelle frohlockten die Hennersdorfer, denn sie stehen jetzt, genau wie Glauchau und Röhrsdorf bei 8:10 Punkten in der Tabelle, und haben zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber auch nur zwei auf Platz 3!

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06.10.12 Hennersdorfer Volleyballer mit weiterer Erfolgsstory

16 Jahre nach der letzten und bisher einzigen Teilnahme an einem Volleyball Bezirkspokalfinale schafften die HSV Akteure am vergangenen Samstag wieder einmal den Sprung unter die 3 teilnehmenden Finalteams und schrieben damit eine weitere Erfolgsgeschichte im 40en Jahr des Bestehens des Hennersdorfer Volleyballs. Nur die Namen sind mittlerweile andere. Nicht mehr Babin, Felber oder Zimmermann heißen die Hennersdorfer Spieler, sondern Grunert, Butter, Jäkel , Hengst, Franz,Tonat und Arnold. Doch halt - zwei Urgesteine halfen am Samstag immer noch mit, nähmlich Udo Seifert und Udo Haußmann. Letzterer quälte sich zwar mit einer schweren Erkältung zehn Sätze lang über das Feld aber da mit Sohn Markus schon ein weiterer Stammspieler passen musste, ging der Spielerchoach das Ding an. Hätte mir allerdings einer davor verraten, das es zwei Fünfsatzspiele werden , hätten wir ein Sauerstoffzelt bereitgestellt, frotzelten seine Mitspieler am Ende.

Beim 3:2 (-20;-19;19;21;12) Erfolg über Blau - Weiß Röhrsdorf sah es zunächst alles andere als gut aus, denn vor allem die Feldabwehr und das Annahmespiel auf Hennersdorfer Seite war teilweise haarsträubend und so kannst du keine Sätze gewinnen, schimpfte der Coach noch in den Satzpausen. Er hatte sein Team damit wohl erreicht , denn fortan lief es besser und der HSV nahm die "Vefolgungsfährte" auf und beeindruckte die auch nicht in Bestbesetzung angetretenen Randchemnitzer. Das der HSV die Pertie allerdings noch komplett drehen konnte, überraschte dann doch ein bisschen.

Nach dem 3:2 der Röhrsdorfer im Anschluss gegen den SV Oberwiesenthal war klar, die letzte Partie musste über den Finalisten entscheiden. Alle drei Teams hatten noch ihre Chance.

Das wussten auch die Erzgebirgler und nutzten gleich im Auftaktsatz erneute Unkonzentriertheiten in der Feldabwehr des HSV zum 27:25 Satzgewinn. Eng ging es auch im zweiten Durchgang zu, doch diesmal hatte der Gastgeber das bessere Ende für sich und siegte 25:23. Gleichzeitig bekam unser Regionalvertreter die Partie jetzt sicher in den Griff und schaltete und waltete im dritten Durchgang nach Belieben. 25:14 hieß es nach einer knappen Viertelstunde. Doch Souveränität brachte auch das nicht in die HSV Reihen und Oberwiesenthal schlug mit 25:22 zurück und damit stand der dritte Tea-Break an diesem Tag an. Hier übernahmen die Hennersdorfer allerdings sofort wieder das Zepter und fuhren einen klaren 15:7 Erfolg ein, welcher aber auch nötig war, denn im falle eines 2:3 hätten die kleinen Punkte für Röhrsdorf gesprochen.


29.09.12 Hennersdorfer Männer setzen Auftakt in den Sand


Mit einer klaren 0:3 (-23,-20,-13) Auswärtsniederlage sind unsere Männer in die Bezirksligasaison 2012/13 gestartet. Die Mannschaft spielte bei Glauchau/Niederlungwitz weit entfernt von ihrer Bestform und offenbarte vor allem im eigenen Aufschlagspiel gravierende Schwächen. Viele Fehler und zu einfache Aufschläge brachten den Gegner immer wieder in Vorhand und so reichte dem Team nicht einmal eine 13:8 Führung im zweiten Satz. Auch im ersten Durchgang war nach einem 19:24 Rückstand beim 23:24 Endstation der Aufholjagd nach einem Fehler beim eigenen Aufschlag. Im letzten Durchgang gingen die Köpfe dann immer weiter nach unten und das eigene Punktekonto auch.
Bleibt die Erkenntnis, dass es eigentlich nur besser werden kann.